Unsere 10 neuesten FAQ-Beiträge
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Wird die Leber immer krank, wenn man zu viel Alkohol trinkt?
Nein. Nur ein sehr geringer Prozentsatz aller Personen mit Alkoholabusus entwickelt eine signifikante Leberkrankung (hat genetische Ursachen). -
Welche Nebenwirkungen kann Avastin am Magen-Darmtrakt haben?
Avastin kann schwere gastrointestinale Blutungen hervorrufen (2,5%), und in 1,7% der Fälle eine Darmperforation, meist im Dünndarm. Histologisch zeigt sich d... [mehr] -
Müssen bei sessilen serratierten Adenomen die gleichen Kontrollintervalle eingehalten werden wie bei gewöhnlichen Adenomen?
Sessile serratierte Adenome haben eine dreifach höhere Zell-Verdopplungsrate als sonstige Dickdarmadenome und erfordern deshalb kürzere Überwachungsintervalle. -
Welche erblich bedingten Dickdarmkarzinom-Syndrome gibt es?
Neben HNPCC und FAP gibt es ein drittes erblich bedingtes Dickdarmkarzinom-Syndrom: MYH-assoziierte Polypose (eine attenuierte Form einer FAP). Indikatorläsi... [mehr] -
Welche Bedeutung hat eine Vermehrung intraepithelialer Lymphozyten in der Duodenalschleimhaut?
Eine Vermehrung intraepithelialer Lymphozyten ist ein diagnostisches Kriterium für die Sprue, dafür allerdings keineswegs spezifisch. Ohne Zottenatrophie lie... [mehr] -
Muss zur Sprue-Diagnose immer im tiefen Duodenum biopsiert werden?
Obwohl histologisch die Sprue im tiefen Duodenum und oberen Jejunum besser zu diagnostizieren ist, gibt es Einzelfälle, in denen umgekehrt histologisch nur d... [mehr] -
Welche Klassifikation gibt es bei der Sprue?
Etabliert ist die Marsh-Klassifikation der Sprue. 2007 wurde aber ein neues Graduierungssystem der Sprue vorgeschlagen, welches besser sein soll als die Mars... [mehr] -
Ist das Risiko für ein Magenkarzinom erhöht bei der juvenilen Polypose?
Ja. In 15% bis 20% der Fälle entsteht ein Magenkarzinom. -
Besteht ein Zusammenhang zwischen Drüsenkörperzysten des Magens und kolorektalen Adenomen?
Bislang ist man von einem solchen Zusammenhang ausgegangen. Neuere Beobachtungen zeigen jedoch, dass es sich um völlig unabhängige Veränderungen handelt. Drü... [mehr] -
Können Antioxidantien (ß-Carotin, Vitamin A, C, E und Selen) gastrointestinalen Karzinomen vorbeugen?
In einer Metaanalyse zur Auswirkung von Antioxidantien zur Vorbeugung gastrointestinaler Karzinome wurde festgestellt, dass diese wirkungslos sind. Die Gesam... [mehr]
Gastro-Konzil 2010
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